Bauchschmerzen, Blähbauch, Übelkeit?

FoodPrint® IgG-Antikörpertest.

Müdigkeit, Unwohlsein, Flatulenzen, Bauchschmerzen, Blähbauch, Durchfall, Übelkeit – das sind nur die besonders häufig auftretenden Symptome und Folgen, die durch eine Nahrungsmittelunverträglichkeit entstehen können.

Fühlen Sie sich angesprochen?

Mit dem FoodPrint® IgG-Antikörpertest ist es möglich herauszufinden, auf welche Lebensmittel eine IgG-vermittelte Nahrungsmittelunverträglichkeit besteht, die in weiterer Folge eine chronische systemische Entzündung nach sich ziehen und dadurch Ihre Lebensqualität beeinträchtigen kann. Die IgG-vermittelte Nahrungsmittelunverträglichkeit ist gekennzeichnet durch das verzögerte Einsetzen von den Symptomen, die oft erst Stunden oder Tage nach dem Verzehr der Lebensmittel auftreten, womit der symptomauslösende Zusammenhang oft schwer erkennbar ist.

Mit nur einer Blutprobe werden mittels des FoodPrint® IgG-Antikörpertests etwaig gebildete IgG-Antikörper gegen 200 Lebensmitteln getestet und deren Konzentration angegeben (in E/ml). Je nach nachgewiesenem Antikörperspiegel werden die Lebensmittel folgendermaßen eingeteilt:
NORMAL, GRENZWERTIG und ERHÖHT

Je höher der Wert, desto stärker die Immunreaktion Ihres Körpers auf das betreffende Lebensmittel, das es zu meiden gilt (siehe Graphik).

ERHÖHT GRENZWERTIG NORMAL
eine hohe Antikörperreaktion wurde nachgewiesen eine mäßige
Antikörperreaktion
wurde nachgewiesen
keine bedeutende
Reaktion wurde
nachgewiesen
Dies sind die
„problematischsten“ Lebensmittel, auf die Sie mindestens 3 Monate lang verzichten sollten.Durch NORMALE (grüne) Lebensmittel aus derselben
Lebensmittelgruppe ersetzen.
Diese Lebensmittel können im Rotationsverfahren, das heißt alle 3-4 Tage eingebaut werden. Diese Lebensmittel können uneingeschränkt verzehrt werden, sofern sie nicht zuvor unerwünschte Reaktionen verursacht haben.

Wenn Sie eine bekannte Allergie gegenüber einem bestimmten Lebensmittel haben, das eine Soforttyp-Reaktion (Typ-I- Allergie) oder eine Kreuzreaktion auslöst, dann sollten Sie auf dieses Lebensmittel unbedingt verzichten.

Weiters werden die Ergebnisse Ihres FoodPrint® IgG-Antikörpertests in Lebensmittelgruppen und Reaktivitätsreihenfolgen (nach der Stärke der Antikörperreaktion) unterteilt aufgelistet.

Somit erhalten Sie durch die FoodPrint® IgG-Antikörpertest-Untersuchung Ihren ausführlichen individuellen Laborbefund.

Terminvereinbarung:
Mo-Fr 07.00 – 16.30 Uhr
unter +43 1 402 22 31 80

Blutabnahme:
Mo-Fr 07.00 – 14.00 Uhr
Sa 08.00 – 10.00 Uhr

Kosten:
EUR 199,- FoodPrint® IgG-Antikörpertest
(ausführliches individuelles Befundergebnis,
Arztgespräch nicht inkludiert)

Auf den Testergebnissen aufbauend kann ein entsprechendes
Behandlungs- und Ernährungskonzept ausgearbeitet werden.

Zahlungsmöglichkeiten:

  • Bar
  • Bankomatkarte
  • Kreditkarte (Visa, Mastercard, V-Pay)

Was passiert, wenn der Körper auf Lebensmittel reagiert?

Bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit ist der Organismus nicht in der Lage, bestimmte Nahrungsbestandteile zu verdauen bzw. über den Stoffwechsel zu verwerten. Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit aber auch unspezifische Allgemeinsymptome wie Müdigkeit und Unwohlsein können die Folge sein.

Generell können mehrere Ursachen eine Nahrungsmittelunverträglichkeit auslösen. Hier unterscheidet man primär die immunvermittelten Reaktionen, also durch eine Reaktion des Immunsystems hervorgerufen, von den nicht immunvermittelten Unverträglichkeiten.

Reaktion auf Lebensmittel*

1) immunvermittelt

IgE Antikörper
IgG Antikörper

2) nicht immunvermittelt

Enzymmangel
Chemischer Effekt
Pharmakologischer Effekt

1) Immunvermittelte Reaktion (IgG-, IgE-Antikörper)

Durch eine Überreaktion des Immunsystem auf bestimmte Lebensmittel wird der Körper veranlasst, vermehrt Antikörper zu produzieren, um die „fremden“ Lebensmittelproteine anzugreifen, die vom Immunsystem als Bedrohung angesehen werden.

Diese Antikörper führen aber im Körper zu weiteren Reaktionen, die sich negativ auf die eigene Gesundheit auswirken.

IgE-vermittelter Soforttyp

Diese Reaktionen zeichnen sich durch die Produktion von IgE-Antikörpern und die Freisetzung von Histamin sowie anderen chemischen Vermittlern bei einer Exposition gegenüber einem Allergen (z. B. Erdnüsse und Krustentiere) aus. Sie sind für das sofortige Einsetzen von Symptomen verantwortlich, die innerhalb von Sekunden oder Minuten nach dem Verzehr bestimmter Lebensmittel auftreten können. Symptome, die mit einer klassischen allergischen Reaktion assoziiert werden, sind: Ausschlag, Niesen, Atemnot und anaphylaktischer Schock (Lebensgefahr!). Aufgrund der schnell auftretenden Symptomatik ist normalerweise offensichtlich, welche Lebensmittel für eine Lebensmittelallergie verantwortlich sind, und auf diese muss lebenslang verzichtet werden.

IgG-vermittelter, verzögerter Typ

Dieser Typ zeichnet sich durch die Produktion von IgG-Antikörpern und die schrittweise Bildung von Antigen-Antikörper-Komplexen aus, die sich im Gewebe ablagern und chronische Entzündungen verursachen. Sie sind verantwortlich für das verzögerte Einsetzen der Symptome, die oft erst Stunden oder Tage nach dem Verzehr der Lebensmittel auftreten. Zu den Symptomen gehören: Angstzustände, Depression, Reizdarmsyndrom, Kopfschmerzen/Migräneanfälle, Müdigkeit, Bluthochdruck, Ekzem, Asthma, Gelenkschmerzen, chronische Rhinitis, Gewichtsprobleme und Fibromyalgie. Hier besteht die Möglichkeit, über einen kurzen Zeitraum hinweg auf das bzw. die betreffenden Lebensmittel zu verzichten und sie dann schrittweise wieder in die Ernährung aufzunehmen, nachdem die Symptome abgeklungen sind.

2) Nicht immunvermittelte Reaktion

Diese Lebensmittelunverträglichkeiten können durch Empfindlichkeit gegenüber bestimmten chemischen Stoffen/Zusatzstoffen in Lebensmitteln oder häufiger durch Enzymmangel ausgelöst werden. Hier werden die wichtigsten angeführt, die ebenfalls durch Laboruntersuchungen getestet werden können:

Laktoseintoleranz

Wird durch einen Mangel an Laktase verursacht, ein Enzym, das Laktose in verschiedene Zuckerarten aufspaltet. Lebensmittel, die Laktose enthalten (Milchprodukte, wie Milch, Käse, Joghurt, etc.) führen demnach bei einer Laktoseintoleranz zu Symptomen wie Blähungen, Durchfall und Bauchschmerzen.

Fruktoseintoleranz

Bei dieser Unverträglichkeit handelt es sich in den meisten Fällen um die sogenannte Fruktosemalabsorption – eine ungenügende Aufnahme von Fruchtzucker (Fruktose) aus dem Darm. Diese ist von der selteneren angeborenen Fruktoseintoleranz deutlich abzugrenzen. Fruktose kommt in unterschiedlichen Mengen in den meisten Obst- und Gemüsesorten vor, kann aber auch in vielen anderen Nahrungsmitteln enthalten sein. Die Symptome sind ähnlich wie bei der Laktoseunverträglichkeit.

Histaminintoleranz

Wird durch einen erhöhten Histaminspiegel infolge eines Diaminoxidase-Mangels oder einer Diaminoxidase-Hemmung ausgelöst. Diaminoxidase (DAO) ist ein Enzym, das Histamin (ein chemischer Stoff, der eine Entzündungsreaktion auslöst) aufspaltet. Verschlimmert sich durch histaminreiche Lebensmittel, wie z. B.: Rotwein, Käse und Tunfisch. Einige Lebensmittel haben zwar keinen hohen Histamingehalt, können jedoch trotzdem die Freisetzung von Histamin im Körper auslösen, wie z. B.: Zitrusfrüchte, Bananen, Tomaten und Schokolade. Zu den Symptomen gehören: Migräneanfälle, Schwindel, Magen-/Darmprobleme, Rhinitis, Depression, Reizung und Rötung der Haut.

*Omega FoodPrint Patientenleitfaden Seite 2-4

Anmerkung

Die FoodPrint® IgG-Antikörpertest Untersuchung enthält lediglich das Auswertungsergebnis. Ein ärztliches Befundgespräch sowie eine Diät-Beratung sind nicht enthalten und müssen gesondert vereinbart werden.

Zur Terminvereinbarung und für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an unser Laborpersonal.

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