SPEZIALUNTERSUCHUNG.

DÜNNDARMFEHLBESIEDELUNG.

Wie kommt es zum Overgrowth-Syndorm?

Unter einem Overgrowth-Syndrom (Small Intestinal Bacterial Overgrowth oder SIBO) versteht man eine Fehlbesiedelung des Dünndarms mit Bakterienstämmen, die dort für gewöhnlich gar nicht und/oder nicht in diesen Mengen vorkommen und den Verdauungsprozess nachhaltig stören.

Es kommt dabei zu einer starken Einwanderung von Darmbakterien aus dem Dick- in den Dünndarm. Bei den im Dickdarm angeseidelten Bakterien geht man zur Zeit von bis 1000 verschiedenen Bakterienarten aus. Diese werden auch als Darmflora bezeichnet. Im Dünndarm siedeln sich weit weniger Bakterien an. Wenn nun die falschen Bakterienarten in großer Anzahl vom Dickdarm in den Dünndarm eindringen und die dortigen Kolonien verdrängen, kann es zu schwerwiegenden Folgen kommen.

Die Beschwerden bei einer Dünndarmfehlbesiedelung

Die Symptome der Patienten reichen von Beschwerden wie Meteorismus, übel riechenden Stühlen, Schmerzen durch Auftreibung des Leibes, Mundgeruch und eventuell auch einer anhaltenden Gewichtsabnahme oder starker Müdigkeit. Dieser Reizzustand äußert sich auch in einer Neigung zu breiigen und schmierigen Entleerungen. Mir fortlaufender Erkrankungsdauer stellt sich dann ein Erschöpfungszustand des Darms ein, mit unzureichender Darmsaftbildung und mit hartnäckiger Darmträgheit.

Die Patienten reagieren oft auf eine ganze Reihe von Lebensmittel mit Beschwerden, dazu zählen oft Kohlenhydrate wie Zucker, aber auch Proteine und/oder Fette. Oft wird gerade die sogenannte „gesunde“ und ballaststoffreiche Kost nicht vertragen.

Anamnese, Testung und Diagnose

Da auch andere Magen- und Darmerkrankungen oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten ursächlich an der Entstehung beteiligt sein können, erfolgt die Testung und Diagnose im Regelfall nach einem sehr detaillierten, anamnestischen Beratungsgespräch. Dabei werden wertvolle Hinweise wie Antibiotikaeinnahmen, Symptomatik nach dem Essen, Lebensstil, Stressfaktoren, Speisenzusammensetzung und Darreichform gesammelt.

Als klassisches Testverfahren kommt der Methan-Atemtests in Einsatz. Dieser Test beruht auf der Messung des gebildeten Methans (CH4), das durch den bakteriellen Abbau eines zugeführten Zuckers im Magen-Darm-Trakt entsteht. Wird Zucker nicht richtig verdaut oder befinden sich Bakterien im Dünndarm, so wird Methan gebildet, das über das Blut und über den Lungenkreislauf in die Atemluft gelangt.

Da beim Overgrowth-Syndrom CH4 produziert wird, kann dieses nicht im Rahmen des herkömmlichen
H2-Atemtests diagnostiziert werden.

Terminvereinbarung:
Mo-Fr 07:00 – 16:30 Uhr
unter +43 1 408 31 31 16

Testbeginn und -dauer:
Mo-Fr 08:00 – 10:30 Uhr
Untersuchungsdauer: 2,5 Stunden

Kosten:
EUR 65,-

Zahlungsmöglichkeiten:

  • Bar
  • Bankomatkarte
  • Kreditkarte (Visa, Mastercard, V-Pay)

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